Konzept

Die Jugendkunstakademie München ist eine interkulturelle JugendAkademie mit einem zukunftweisenden integrativen, inklusiven Ansatz.

Art der Maßnahme:
     
Die Freie Akademie München für Kunst, Kultur, Bildung und Therapie e.V. (FAM) hat als gemeinnützig anerkannter Träger vor 15 Jahren eine Einrichtung, die „Jugendkunstakademie“ (JKA) gegründet, mit dem Ziel Jugendliche und Kinder umfassend durch integrative Bildungsangebote zu fördern.

Dies wird erreicht durch vielseitige Angebote in den Bereichen der Wahrnehmungsschulung und
Selbstentwicklung,  mit dem Ziel Berufsvorbereitung/ Berufsqualifizierung.
Diese Vorbereitung ist ein wichtiges Angebot für junge Menschen die eine weiterführende Schule/ Akademie besuchen möchten.
      
Wichtig ist uns dabei ein ganzheitlicher Ansatz in der Menschenbildung, der auch geistige Bildung, lebendige Kunstgeschichte und Wahrnehmungsschulung in Museen zur Selbstentwicklung einbezieht.

Bei dieser allumfassenden Förderung legen wir Wert auf einen uneingeschränkten Zugang zur schöpferischen Gestaltung für alle Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, speziell im Sinne unseres Satzungszweckes, zur Förderung der Jugend im Rahmen der Jugendhilfe, mit kunsttherapeutischen Mitteln.

Dabei kommt der Integration von behinderten und benachteiligten Kindern und auch Jugendlichen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, eine besondere Bedeutung zu.
       
Projekt Name: „Aktive Selbstgestaltung“

Die „Projekteingangstore“ sind für nicht behinderte Jugendliche mit „Nike“ (Ganzheitliche Bildung), „Pegasus“, (Selbst-, und Berufsfindung) und für benachteiligte Jugendliche mit „Chiron“ (Pädagogische bis kunsttherapeutische Förderung) bezeichnet und bilden letztlich ein Projekt in dem  benachteiligte und nicht behinderte Menschen interaktiv zusammenarbeiten.

Begründung der Maßnahme:

Jahrelange Erfahrungen mit benachteiligten Menschen, (auch mit  seelenpflegebedürftigen, traumatisierten Flüchtlingskindern) zeigt die positive Wirkung von gezielt eingesetzten pädagogischen bis kunsttherapeutischen Medien auf Kinder und Jugendliche.

In einem sozial-künstlerischen Projekt mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Jugendkunstakademie, soll diese Wirkung für die Integration von Kindern und Jugendlichen in verschiedene gesellschaftliche Bereiche, wie Schule, Beruf und Familie nutzbar gemacht werden.
Wir setzten in 2012 einen neuen zusätzlichen Schwerpunkt zum integrativen Projektansatz in dem nicht nur Menschen mit und ohne Behinderung eine Förderung erhalten können, sondern auch den Kindern aus den verschiedenen Kulturen soll über Sozialgestaltung gezielt Begegnung ermöglicht werden.
Dies gilt selbstverständlich auch für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und für junge Menschen mit sozialer Benachteiligung.

Wodurch wird Integration erreicht?

Durch unterschiedliche Gestaltungsübungen die den individuellen schöpferischen Freiraum fördern sollen benachteiligte und nicht behinderte Menschen interaktiv Erfahrungen sammeln und an sozial-kulturellen
Prozessen teilnehmen können. 
 
Betrachtungs-Übungen und Wahrnehmungs-Schulungen stärken zu dem den für diese Altersgruppe
notwendigen Ich-Welt-Bezug.
Im Sinne einer Fortführung von erprobten Konzeptionen verstehen wir unser Projekt für 2017.

Hans Joachim von Zieten, Projektleiter/Koordinator
Kunstpädagoge, Dipl.Kunsttherapeut FH