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München, 7. Juni 2011

Die Freie Akademie München unterstützt die Krankenkasse DAK mit ihrer Aktion "Kunst gegen Komasaufen" einem bundesweiten DAK Wettbewerb "bunt statt blau" an dem mehr als 12000 Jungen und Mädchen teilgenommen haben.
Hans Joachim von Zieten, Dipl. Kunsttherapeut und Leiter der Freien Akademie München für Kunsttherapie, Jugendkunstakademie München, begrüßt als Mitglied der Landesjury die Aktion.
Die Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml (Schirmherrin) hat zusammen mit dem DAK Landeschef Wilfried Erbe die
16-jährige Inessa Fetter als Landessieger ausgezeichnet.

Als Kunsttherapeut und Ausbildungsleiter für Anthroposophische Kunsttherapie auf medizinischer Grundlage unterstützt
Hans-Joachim von Zieten gerne die künstlerische Kampagne der Krankenkasse DAK und sieht darüber hinaus die Notwendigkeit für einen präventiven Einsatz für Kunsttherapie an Schulen. Die DAK hat deutlich gemacht, dass ein großer Handlungsbedarf besteht, denn 2009 landeten 26400 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus.

Hans Joachim von Zieten weist als langjährig tätiger Kunsttherapeut in schulischen Zusammenhängen auch auf die seelische Not von Jugendlichen hin, die nicht immer unabhängig vom Alkoholmissbrauch zu sehen ist und die Notwendigkeit medizinisch fundierter Kunsttherapie an allen Schulen erforderlich macht(siehe www.schulkunsttherapie.de).

Die aktuelle DAK Studie:"Schulstress und Leistungsdruck sorgen für Probleme",gibt großen Anlass zu Besorgnis.
Fast jeder dritte Schüler leidet demnach unter depressiven Verstimmungen, das ergab eine repräsentative Befragung von 6000 Mädchen und Jungen zwischen 11 und 18 Jahren in 7 Bundesländern durch die Leuphana Universität Lüneburg.

Weitere Informationen siehe www.dak-buntstattblau.de
 


Kunst gegen Komasaufen

bunt statt blau: Junge Künstlerin aus Bayreuth malt das beste Plakat gegen Komasaufen
Gesundheitsstaatssekretärin Huml und DAK-Landeschef übergeben Preis an Landessieger


München, 7. Juni 2011. Ihre Bilder sind cool, krass und provokant: Mehr als 12.000 Jungen und Mädchen haben sich im März und April am bundesweiten DAK-Wettbewerb „bunt statt blau“ gegen das Komasaufen beteiligt. Allein in Bayern waren 1.900 Jugendliche kreativ. Das beste Plakat aus dem Freistaat kommt von einer Schülerin der Johannes-Keppler-Realschule in Bayreuth. Die 16-jährige Inessa Fetter wurde heute von Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml und DAK-Landeschef Wilfried Erbe als Landessieger ausgezeichnet. Als Hauptpreis gab es 300 Euro. Das Bild der jungen Künstlerin zeigt ein Mädchen in düsteren Blautönen, das durch starken Alkoholkonsum einsam wird und den Kontakt zur Außenwelt verliert.  Der zweite Platz ging an die beiden 15-jährigen Katharina Hoffelner und Liselotte Girke aus Berg. Dritter Sieger wurde Hannah Doepke (14) aus Schondorf.

„Im Kampf gegen Alkoholmissbrauch sprechen die Bilder der Jugendlichen eine deutliche Sprache“, sagt DAK-Landeschef Erbe. „Wenn so ein buntes Schock-Plakat im Schulunterricht entsteht, bringt das mehr als viele Info-Flyer oder Vorträge.“
In den vergangenen Wochen haben mehr als 800 Schulen das Thema Alkohol auf den Stundenplan gesetzt. Hintergrund: 2009 landeten 26.400 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus, was einen neuen Höchststand bedeutet. Auch in Bayern ist die Zahl der Betroffenen seit dem Jahr 2003 um 75 Prozent gestiegen.

Für die Siegerin Inessa Fetter steht fest: „Meine Freunde und ich halten nichts von Drohungen und einem erhobenen Zeigefinger, daher kam der DAK-Plakatwettbewerb sehr gut bei uns in der Klasse an. Mein Bild soll nicht nur zeigen, wie gefährlich Komasaufen ist und was für Folgen es haben kann. Es zeigt auch, was man sich selbst damit antut und soll Jugendliche in unserem Alter zum Nachdenken anregen."

Als Schirmherrin für den Wettbewerb „bunt statt blau“ begrüßt Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml die Ergebnisse: „Ich freue mich über die große Beteiligung in Bayern. Der Wettbewerb ermöglichte nicht nur eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema. Er ist auch ein sehr guter Anlass, im Schulunterricht über die Gefahren des Rauschtrinkens zu diskutieren."
Zwar ist nach Erhebungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Zahl der Jugendlichen, die exzessiven Alkoholkonsum betreiben bundesweit leicht zurückgegangen. 2008 betrug dieser Anteil 20,4%, im Bundesdurchschnitt, und
17,7% in Bayern. Dennoch sind auch künftig Maßnahmen nötig, diesen gefährlichen Trend weiter einzugrenzen.

Auch Hans Joachim von Zieten, Dipl. Kunstpädagoge und Leiter der Freien Akademie München für Kunsttherapie, Jugendkunstakademie München, begrüßt als Mitglied der Landesjury die Aktion: „Saufen bis der Arzt kommt ist weder cool, noch besonders intelligent. Ich unterstütze daher gerne den Wettbewerb der DAK. Seid schöpferisch, seid schlau, gestaltet Eure Jugend besser `bunt statt blau`.

Die durch die aktuelle Echo-Nominierung bekannte Band „Luxuslärm“ unterstützt ebenfalls die Kampagne, bei der jetzt im Juni aus 16 Landessiegern die Bundessieger gekürt werden. Informationen über die Gewinner und die besten Plakate gibt es im Internet unter www.dak-buntstattblau.de. Die Initiative „bunt statt blau“ ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, mit der die DAK seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

Texte und kostenlose Fotos können Sie unter www.presse.dak.de downloaden.

Inessa Fetter Landessiegerin Freistaat Bayern

Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml, DAK-Landeschef Wilfried Erbe und Mitjuror Hans-Joachim von Zieten
(Dipl. Kunsttherapeut) bei der Preisverleihung an Inessa Fetter

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